Hotspots

Lärmaktionspläne werden zur Regelung von Lärmproblemen und Lärmauswirkungen aufgestellt. Dazu werden anhand der Lärmkartierung zunächst Bereiche identifiziert, in denen besonders viele Menschen von hohen Lärmbelastungen betroffen sind - die sogenannten Hotspots. Dies sind die Bereiche mit dem dringlichsten Handlungsbedarf, für die im Lärmaktionsplan geeignete Maßnahmen zur Lärmminderung vorgeschlagen werden. Dabei handelt es sich immer um größere Belastungsräume (z.B. Straßenabschnitte). Planungen zum Schutz einzelner Objekte sind in der Lärmaktionsplanung nicht vorgesehen.

Für NRW hat das Umweltministerium "Auslösewerte" für die Hotspots der Lärmaktionsplanung in Höhe von 70 dB(A) für LDEN oder von 60 dB(A) für LNight festgelegt.

Bei der Lärmkartierung wurden mehrere Bereiche in Herne identifiziert, in denen diese Auslösewerte überschritten werden und für die im Lärmaktionsplan Maßnahmen vorgeschlagen werden.

Dabei ist zu beachten, dass die Stadt Herne zwar für die Aufstellung des Lärmaktionsplans zuständig ist, Maßnahmen aber immer nur durch den jeweils zuständigen Baulastträger umgesetzt werden können. Für Autobahnen sowie Bundes- und Landesstraßen außerhalb der Ortsdurchfahrten ist dies der Landesbetrieb Straßenbau NRW. Maßnahmen an Haupteisenbahnstrecken liegen in der Zuständigkeit des Eisenbahn-Bundesamtes bzw. der Deutschen Bahn.

Auf den folgenden Seiten finden Sie weitere Informationen zur Hotspot-Auswertung getrennt nach den einzelnen Lärmarten.